Besonders bei den Praxisszenarien erwies sich ELO mit seiner ECM-Lösung als leistungsstärkster Teilnehmer. So war die Einbindung neuer Postfächer – inklusive Rechtevergabe und Zuweisung der Retention-Perioden – nur ein Funktionsbereich, der den Prüfern als besonders praktikabel und prozessnah auffiel. ELO konnte alle Prüfungsszenarien souverän umsetzen und erreichte mit 95,27 Prozent der Maximalpunktzahl Platz 1 in der Wertung.
Praxisnähe im Fokus
Laut Pentadoc gibt es eine Vielzahl an ausgereiften Lösungen auf dem Markt. Dennoch ist E-Mail-Management erst bei rund 35 Prozent aller Unternehmen im Einsatz. Bei dem Vergleichstest stand die Praxisnähe im Vordergrund: „Es ging nicht um einen reinen Vergleich endloser Kriterienkataloge und eine Bewertung anhand von Screenshots. Wir wollten wissen, wie die Lösungen in der Praxis wirklich funktionieren und haben sie daher live getestet“, so Bernhard Bachinger, Projektleiter des Vergleichstests bei Pentadoc. Die Systeme wurden jeweils an achtstündigen Benchmark-Tagen geprüft. Dabei umfasste das Testspektrum vier Praxisszenarien und einen Lasttest – angefangen bei Mechanismen zur Entlastung des Speichers über Vorgehensweisen bei der Wiederherstellung archivierter Nachrichten bis hin zu Funktionen zur Unterstützung von Projekttätigkeiten.
E-Mails beinhalten häufig geschäftskritische Informationen. Daher ist die optimale Verzahnung der Informationen mit den Geschäftsprozessen beim EMail-Management das A & O. „Unsere serverbasierten Komponenten bieten über frei konfigurierbare Regelwerke umfangreiche Möglichkeiten zur Automatisierung. So lassen sich wichtige Inhalte aus ein- und ausgehenden EMails gezielt und vorgangsbezogen in die laufenden Geschäftsabläufe einbeziehen“, erklärt Karl Heinz Mosbach, Gründer und Geschäftsführer der ELO Digital Office GmbH. Insgesamt müssen ECM-Systeme eine Compliancekonforme E-Mail-Archivierung sicherstellen.